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Bau-Stoffe auf-werten

Die Qualität eines Materials ist - auch wenn es gemäß seiner eigentlichen Zweckbestimmung ausgedient hat - meist nach wie vor gegeben. Vielmehr lassen sich die besonderen Eigenschaften eines Materials trotz oder gerade anhand kleiner Narben aus seinem "ersten Leben" verdeutlichen. Der Bau-Stoff wird durch das aus ihm geschaffene Upcycling-Objekt von einer anderen, neuen Perspektive wahrgenommen: Werkstoffe aus dem Baubereich erhalten ebenso wie textile Stoffe (und andere) eine neue Identität - Reste und Retouren, Ladenhüter, Sperrmüllaspiranten und Schrott erfahren eine Auf-Wertung.

Mit dem Upcycling verbinde ich Nachhaltigkeit, Kostensparen und Ressourcenschonen mit Kreativität und Freude am Schaffensprozess.

Materialien

Die Verwendung bestimmter Materialien erfolgt nach Intuition und Gegebenheiten. Ausrangierte Gardinen oder Handtücher konnten dabei bisher zu dieser speziellen Art des Recyclings ebenso dienen wie Schrott vom Edelstahl-Verarbeiter, Seile und Verbindungselemente von der Baustelle oder so manches am Wegesrand, das entsorgt werden sollte. Jedes verfügbare Material weckt neue Ideen.

Bisher verwendete Materialien sind:

Stahl in diversen Ausführungen, als Seile, Netze, Platten, Rohre etc.

diverse Stoffe für Oberbekleidung, Vorhänge, Tischwäsche , Handtücher (z. B. Frottee)

Fahrradschläuche, Radkappen, ein Trampolin

Socken, Schnürsenkel, Schuheinlagen

Schallplatten und -cover

uvm.

Hand-Arbeits-Techniken

Das Material beeinflusst die Art seiner Verarbeitung - und schafft gleichzeitig eine nahezu unendliche Vielfalt der Wiederverwendung. Vorhangstoffe aus Leinen lassen sich z. B. gut mit Besenstielen stricken, wenn man sie vorher in Streifen reißt oder schneidet. Stahlseile eignen sich durch ihre Biegsamkeit, vor allem in Kombination mit Rohren oder Ringen, für filigrane raumbildende Objekte.

Das Upcycling erfolgt in freier Interpretation und Komposition klassischer Hand-Arbeits-Techniken wie Flechten, Weben, Stricken, Häkeln, Nähen oder Makramée. Altes erhält eine neue Ästhetik.

© 2016 Konstanze Ziemke-Jerrentrup